German II

July 15th, 2009  |  Published in Quotes

Moege die Strasse uns zusammenfuehren
und der Wind in Deinem Ruecken sein;
sanft falle der Regen auf Deine Felder und
warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein.

Rose und Nachtigall haben es so leicht
In dieser Nacht zusammenzukommen. (Nasreddin Schah)

In Notre Dame hat mir der Erzbischof von Paris eine mir zugedachte
Freude verdorben. Er gestatete es nicht, dass die Kirche fuer einen
Glaeubigen des Islams beleuchtet wurde. Die Engstirnigkeit der
Religion und besonders ihrer Repraesentanten scheint doch ueberall
Gleich zu sein. (Nasreddin Schah, Paris, 9 Juli, 1873)

Gewoehnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Woerte hoert,
er muesse sich dabei doch auch was denken lassen. (Faust)

Lass das Vergangene vergangen sein.

Ich bin zu alt um nur zu spielen,
zu jung, um ohne Wunsch zu sein.

Ihm hat das Schicksal einen Geist gegeben,
der ungebaendigt immer vorwaerts dringt
und dessen uebereiltes Streben
Der Erde Freuden ueberspringt. (Memphisto)

Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen.

Sucht nur die Menschen zu verwirren,
Sie zu befriedigen ist schwer…

In bunten Bildern wenig Klarheit,
Viel Irrtum und ein Fuenkchen Wahrheit.

Und keinen Tag soll man verpassen.

Vom Himmel fordert er die hoechsten Sterne
Und von der Erde jede hoechste Lust.

Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwaerzen,
Und das Erhab’ne in den Staub zu zieh’n. (all above from Faust)

Es sind nicht alle frei, die Ihrer Ketten spotten.

Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurueck.

Die Blume blueht auf und macht keinen Laerm dabei.

Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne
Und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmaen ist. (Novalis)

Die Kraft ist schwach, allein die Lust ist gross.

Warum ist Wahrheit fern und weit,
Birgt sich hinab in tiefste Gruende?-
Niemand versteht zur rechten Zeit!
Wenn man zur rechten Zeit verstuende,
So waere Wahrheit nah und breit,
Und ware lieblich und gelinde.

Nichts Grosses ist in der Weltgeschichte ohne Leidenschaft vollbracht. (Hegel)

Die Vernunft mag nichts gegen die Leidenschaft, es sei denn,
Sie werde selbst zur Leidenschadt. (Spinoza)

Die Wahrheit besteht, aber sie steht dem Menschen nicht zur Verfuegung.

Athene bei der Insetzung des Gerichts:
“ Verbannt, was Angst macht, ganz nicht aus der Stadt!
Denn wer, nichts mehr aengstet, bleibt im Recht.”

Ueber zwei Dinge sollte man nicht aergerlich werden;
Die man aendern kann, und die man nicht aendern kann.

Starker Stern, der nicht den Beistand braucht,
Den die Nacht den anderen mag gewaehren,
Die erst dunkel muss, dass sie sich klaeren. (Rilke)

Wenn die Wolken von Stuermen geschlagen
Jagen
Himmel von hundert Tagen
Ueber einem einzigen Tag. (Rilke)
“Die Gesetze seien docht gerecht da sie den Armen und Reichen in gleicher
Weise verbieten, unter Brueckenboegen zu schlafen.” (Romain Rolland)

So leicht verstand ich niemals mehr den Sinn der ganzen Welt.

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